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Der Bus
T3 Bus Caravelle Coach, Bj. 1990,
Motor (JX) platt, aber bald mit TDI, 110PS
Zu diesem Bus bin ich 2005 gekommen, wie die Jungfrau zum Kind. Ursprünglich war er nämlich in Norwegen zugelassen.
Ein Norweger war mit diesem Auto für drei Monate nach Östereich in den Ski-Urlaub gefahren. Auf dem Heimweg verabschiedete sich in der Nähe von Ulm der Motor. Er nahm sich das Nötigste und reiste mit der Bahn nach Hause. Währenddessen stand der Bus in einer Werkstatt und verschlang jeden Tag Standgebühren. Über einige Umwege kam ich mit dem Norweger in Kontakt, der versprach, mir den Bulli zu schenken (!), wenn ich ihm nur sein restliches Reisegepäck und seine Ski-Ausrüstung nach Norwegen organisiere und das Auto möglichst schnell abhole. Ich machte mich mit zwei guten Freunden (Danke, Rinny und Matze!) auf nach Süddeutschland, lud den Bus auf den Anhänger und ab ging es zurück nach Schleswig-Holstein. Die ganze Tour war in nur 23 Stunden erledigt. Wir auch. Das Gepäck und die anderen Sachen hat mein Schwager (Danke, Olaf!) über einen Bekannten nach Norwegen bringen lassen. So sind alle glücklich geworden. Klingt nach Happy-End, aber für mich geht der Spaß erst richtig los.
Eine Multivan-Ausstattung habe ich schon verbaut und der TDI-Umbau ist schon in trockenen Tüchern. Entschieden habe ich mich letztendlich für einen 110 PS TDI (MKB: AVG). Wer auch so einen Umbau vor hat, sollte hiermit gewarnt sein: Das ist mehr Arbeit, als ich anfangs dachte. Nix mit einfach JX raus, AVG rein, ein paar Schläuche und Kabel umstöpseln und los. Gerade der Bereich Elektrik ist heikel und beansprucht viel Zeit. Mein Ziel, das ganze noch in diesem Jahr auf die Straße zu bekommen, wird in meinem Bekanntenkreis und unter Schrauberfreunden als "ambitioniert" diskutiert.
Und mittlerweile sehe ich das auch so: es ist Dezember und es
ist noch nicht mal der Motor drin...
Der Lack der
Caravelle war nicht mehr sonderlich ansehnlich. Also fix einen
Termin beim Lackierer vereinbart, der mir ein überaus attraktives
Angebot für eine Teilsandstrahlung und -verzinkung unterbreitete.
Vorher musste das gute Stück jedoch ein wenig auseinander gerupft
werden und auch sonst ein wenig auf die bevorstehende Lackierung in
Renault-blau Perleffekt vorbereitet werden. So zugerichtet ging es
zur Sand- und Farbdusche.

Beim Ausbauen der
Türen hat mir Christian geholfen. Manche Dinge gehen eben besser zu
zweit. Das Auskratzen der Karosseriedichtungsmasse bei Temperaturen um
den Gefrierpunkt hat allerdings Nerven gekostet.

Mittlerweile ist es
Januar 2006, der Motor steht immer noch neben dem Auto, aber dafür ist
der Lack drauf. Das Zusammenstecken der Einzelteile war eine wahre
Freude. Endlich sieht man Fortschritte!


Wie es weitergeht...
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